Pfarrer

Monatsspruch Mai 2020: „ ient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!“  (1 Petr 4, 10)                                                                                                  

Pfrin Dr. Gartner-Schultz

Es ist schön und spannend, dass Gott jeden von uns so unterschiedlich ausgestattet hat. Dem einen gefällt dies, dem andere das. Einer hat jene, der andere diese Vorlieben. Und vor allem sind wir begabt und haben viel in diese Welt einzubringen. Es ist ganz unterschiedlich, was Menschen mit und aus ihren Begabungen und Fähigkeiten machen. Es gibt Künstler, die die Welt mit Gemälden erfreuen, es gibt Künstler, die andere wegbeißen, um nur alleine berühmt da zustehen.

Andere können Geld so anlegen, dass noch mehr aus ihm wird. Und manche tun Gutes damit.
Der Petrusbrief spricht von den Gaben, die wir empfangen haben. Es wird deutlich, dass der Schreiber des Briefes etwas Bestimmtes sagen will.

Einmal haben wir unsere Be-Gabungen nicht aus uns heraus, sondern erhalten von Gott. Und zum anderen haben diese Fähigkeiten einen besonderen Sinn, sie sollen zum Wohle aller Menschen eingesetzt werden.
Nun ist Menschen nicht immer klar und deutlich, was sie anderen bedeuten. Sie zweifeln an sich selbst. Ihnen fehlt das Verständnis, dass sie nur Träger einer Gabe sind, die sie Gottes zu verdanken haben. Deshalb können sie oft das Lob anderer nicht annehmen. Unsere Be-gabungen sind Gaben von Gott gegeben, dass wir sie für andere einsetzen.

Es sind die Kleingkeiten mit denen wir anderen erfreuen können, mit Herzengüte gelingt uns das. Eine Geschichte erzählt, wie ein älterer Mann einen wunderschönen Blumemstrauß in der S-Bahn transportierte. Eine Mädchen, dass auch mitfuhr, musste den Stauß immer wieder anschauen, weil sie ihn so toll fand. Kurz bevor der Mann ausstieg, drückte er die Blumen dem Mädchen in die Hand und sagte: “Die sind eigentlich für meine Frau gedacht. Aber sie wird sich freuen, dass ich sie dir geschenkt habe.” Er verließ die S-Bahn und das Kind sah, wie der Mann in Richtung Freidhof ging. Es sind die Kleinigkeiten!

Mit dem üppig spriessenden Grün wollen wir zusammen den Mai genießen,
Heiderose und Uwe


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